Notebooks, Smartphones & Co.: Verbraucher für RFID als Diebstahl-Schutz
Daher räumen kleine und mittelständische Unternehmen dem Thema Datensicherheit eine zunehmend hohe Priorität ein, wie die "2010 Global SMB Information Protection Survey" des IT-Sicherheitsunternehmens Symantec jüngst ergab.
Eine aktuelle Studie der ConMoto Consulting Group zeigt jetzt darüber hinaus, dass auch eine Mehrzahl der befragten Verbraucher bereit ist, für Produkte, die mit RFID-Technologie ausgestattet sind, einen höheren Geldbetrag zu bezahlen. "In Produkte eingebaute RFID-Chips können zuverlässig über deren Herkunft sowie den rechtmäßigen Besitzer informieren und auf diese Weise einen Diebstahl rasch ans Tageslicht bringen", erklärt Rene Zoch, 2. Vorsitzender von "no abuse in internet" (naiin). Die RFID-Technologie stellt nach Angaben der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation darüber hinaus eine der sichersten Formen der Zugriffskontrolle beispielsweise bei Datenträgern dar.
Die Studie "Endkundennutzen der RFID Technologie" ergab, dass rund 70 Prozent der befragten deutschen Endverbraucher bereit wären, für Produkte, die mit RFID-Technologie ausgestattet sind, bis zu fünf Prozent des Produktkaufwertes mehr zu bezahlen. Das Ergebnis der Studie überrascht insbesondere Experten aus Handel und Industrie: Mehr als die Hälfte von ihnen hätte nicht damit gerechnet, dass ihre Kundschaft höhere Preise für RFID-gesicherte Produkte befürworten würde.
Vor allem sehr teure Produkte wie Laptops, Mobiltelefone oder Digitalkameras - also hochwertige Gegenstände, die schnell verloren gehen können - sollten, so die Ansicht der befragten Verbraucher, mit RFID-Technologie ausgestattet sein. Rund 83 Prozent gaben an, für die integrierte Diebstahlsicherung in einem Notebook gern mehr Geld zu investieren. Über 70 Prozent sprechen sich auch bei Mobiltelefonen und Digicams dafür aus.
"Die Hersteller von mobilen Endgeräten sind nun gefragt auf diese Sicherheitsbedürfnisse der Anwender zu reagieren und ihre Produkte entsprechend mit RFID auszustatten", folgert Rene Zoch. Doch dabei sei auch die Privatsphäre der Anwender zu berücksichtigen. Der Wunsch der Verbraucher nach mehr Sicherheit durch RFID dürfe nicht dazu führen, dass die Funktechnologie von Herstellern letzten Endes vor allem dazu in mobilen Endgeräten eingesetzt werde, um Bewegungsprofile der Anwender zu gewinnen, so der stellvertretende naiin-Vorsitzende.
Quelle: Pressemeldung naiin - no abuse in internet e.V.
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