Deutsche Bahn und Eurostar haben vereinbart, gemeinsam eine Hochgeschwindigkeitsverbindung von London nach Köln und Frankfurt zu entwickeln, die bis zu 320 km/h erreichen soll und keine Umstiege erfordert. Im Fokus stehen die neuen Celestia-Doppelstockzüge, die höhere Passagierkapazität, komfortable Innenraumgestaltung und Barrierefreiheit bieten. DB stellt ihr deutsches Schienennetz bereit, während Eurostar seine Tunnelverkehr-Kompetenz einbringt. Parallel dazu werden rechtliche und technische Vorgaben, bilaterale Sicherheitsprozesse und notwendige Infrastrukturmodifikationen umfassend und präzise abgestimmt.
Inhaltsverzeichnis: Das erwartet Sie in diesem Artikel
Erste Prüfungen starten für modernen Direktzugservice London-Frankfurt mit Celestia-Hochgeschwindigkeitstechnik
Durch das neue MoU bündeln Deutsche Bahn und Eurostar ihre Ressourcen, um eine lückenlose Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen London, Köln und Frankfurt zu realisieren. Geplant ist der Einsatz innovativer Celestia-Doppelstockzüge, die dank hoher Reisegeschwindigkeit, großem Platzangebot und verbesserter Energieeffizienz ein komfortables Reiseerlebnis bieten. Gegenwärtig erfolgen intensive Prüfungen hinsichtlich Streckentauglichkeit, Zoll- und Grenzverfahren, baulicher Anpassungen sowie Zugzulassungen, um Zeitpläne, Betriebskonzepte und Serviceleistungen fristgemäß abzustimmen. technische Gutachten werden laufend erstellt Kapazitäten prognostiziert und Projektrisiken.
MoU zwischen DB und Eurostar etabliert Fahrplan- und Terminalentwicklung
Im definierten MOU prüfen die Vertragspartner gemeinsam potenzielle Fahrplanszenarien und analysieren infrastrukturelle Voraussetzungen für Grenzkontrollen und Sicherheitsinspektionen an Bahnhöfen im internationalen Verkehr. Die Deutsche Bahn liefert ihre dichte Infrastruktur und operative Kompetenz im deutschen Fernbahnnetz. Eurostar steuert sein technisches und betriebliches Fachwissen im durchgehenden Kanaltunnelverkehr bei. Ziel ist die Etablierung effizienter, sicherer Abläufe, die nahtlose Verbindungen ohne Umwege oder zusätzliche Transfers ermöglichen. Hierfür werden verlässliche Kommunikationsstrukturen und digitale Steuerungssysteme entwickelt.
Celestia-Doppelstockzüge setzen neue Maßstäbe in puncto Komfort und Nachhaltigkeit
Die doppelstöckigen Celestia-Züge erlauben eine höhere Passagierzahl bei optimiertem Gleisflächenverbrauch. Ihr schlanker Wagenkörper und aerodynamisch gestaltete Front reduzieren Luftwiderstand auf ein Minimum. Reisegeschwindigkeiten bis 320 km/h verbinden Effizienz mit Reisekomfort: Breite Sitze, flexible Abteile und großzügige Fenster schaffen angenehme Atmosphäre. Barrierefreie Zonen und moderne Informationssysteme verbessern Service und Zugänglichkeit. Regenerative Bremsen und Energiespeicher optimieren Betriebsökonomie. Der Einsatz recycelter Baustoffe senkt CO?-Fußabdruck und stärkt das nachhaltige Mobilitätsangebot. Diese Technologie definiert Fernverkehr.
Schnieder und Alexander würdigen Fortschritte bei EU-Bahnverkehr Task Force
Patrick Schnieder und Heidi Alexander betonen die strategische Relevanz des Projekts für die Vernetzung europäischer Metropolen. Sie sehen darin eine Möglichkeit, den CO2-Ausstoß zu vermindern und Reisenden attraktive Alternativen zum Flugverkehr zu bieten. Eine länderübergreifende Task Force wurde eingerichtet, um rechtliche Grundlagen, technische Schnittstellen und Sicherheitsvoraussetzungen zu harmonisieren. Das Gremium koordiniert Expertenrunden, plant Kontrollprozesse und legt Zeitpläne fest, damit sämtliche Voraussetzungen termingerecht erfüllt sind und gewährleistet einen störungsfreien, reibungslosen Betriebsbeginn.
Stadt-zu-Stadt-Zug schafft tausende neue attraktive Arbeitsplätze entlang internationaler Strecken
Die Direktverbindung zwischen deutschen Metropolen und London bietet Reisenden eine schnelle, umweltfreundliche Alternative zu Kurzstreckenflügen. Durch den Einsatz moderner Hochgeschwindigkeitszüge lassen sich CO?-Emissionen signifikant reduzieren und zugleich Fahrgastkapazitäten maximieren. Entlang der Strecke entstehen tausende Arbeitsplätze in Bau, Technik, Wartung und Service. Lokale Unternehmen profitieren von verbesserten Logistikketten, während die Tourismusbranche durch erhöhte Zugfrequenz und unkomplizierte Einreiseformalitäten wächst. Dieses Projekt setzt neue Maßstäbe nachhaltiger Mobilität auf internationaler Ebene mit hoher Zuverlässigkeit.
Task Force klärt frühzeitig rechtliche Rahmenbedingungen für internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr
Die Integration der neuen Celestia-Doppelstockzüge erfordert umfassende technische Anpassungen an deutsche Streckennetze. Schienengeometrie, Signaltechnik und Gleisbettkonstruktion werden nach internationalen Hochgeschwindigkeitsstandards überholt, um Reisegeschwindigkeiten bis zu 320 km/h stabil zu gewährleisten. Spezielle Brems- und Fahrwerksysteme ermöglichen präzise Bewegungssteuerung. Elektrische Stromversorgung und ETCS-Signalisierung werden grenzüberschreitend harmonisiert. Ergänzende Grauholz- und Asphaltübergänge reduzieren Lärmemissionen; ein modernes Wartungskonzept sichert langfristige Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Zudem erleichtert die grenzüberschreitende Harmonisierung von automatischen Zugsicherungssystemen den Betrieb erheblich, zuverlässig.

